Der Januar hat für mich immer etwas Ehrliches. Ein frischer Kalender, neue Energie – und gleichzeitig diese stille Einladung, kurz hinzuschauen: Was hat mich im letzten Jahr wirklich weitergebracht? Was hat sich bewährt? Und wo möchte ich 2026 ganz bewusst einen Gang höher schalten?
Ich bin Andreas Gemperle – Inhaber und Geschäftsführer, leidenschaftlicher Fotograf und Videoproduzent. Mein Zuhause ist nicht nur die Kamera, sondern auch das Lernen: Über Video&Photoworkers.ch bleibe ich dran, probiere aus, hinterfrage Routinen und nehme neue Perspektiven mit. Genau das liebe ich, weil ich gelernt habe, dass Erfahrung nicht das Ende ist, sondern der Startpunkt für den nächsten Schritt.
Und 2026 fühlt sich für mich genau nach so einem Schritt an.
1) Kundenerlebnis als Mittelpunkt
Ja, wir liefern Bilder, Filme und Content. Aber ehrlich gesagt: Das war für mich nie das ganze Produkt. Das eigentliche Produkt ist das Gefühl, das du als Kundin oder Kunde mitnimmst – vom ersten Kontakt bis lange nach der Übergabe.
Darum steht 2026 bei uns konsequent das Kundenerlebnis im Zentrum: vor, während und nach dem Shooting oder der Videoproduktion. Nicht als hübsches Versprechen, sondern als klarer Anspruch an uns selbst. Ich meine damit ganz konkret die Dinge, die man sofort merkt, wenn sie fehlen: Wie klar sind die nächsten Schritte?
Wie gut fühlst du dich geführt?
Wie sauber hören wir dir zu, bevor wir etwas vorschlagen?
Und wie zuverlässig bleiben wir dran, wenn das Shooting abgeschlossen ist?
Mir ist wichtig, dass wir dich verstehen, dass wir deine Situation ernst nehmen und dass du dich auch verstanden fühlst. Dass wir nicht einfach „irgendwas Kreatives“ abliefern, sondern eine Lösung entwickeln, die in deinem Alltag wirklich funktioniert.
Das gilt im Fotostudio und auch bei der Videoproduktion bei dir vor Ort: Du sollst nicht das Gefühl haben, du musst alles selbst zusammenhalten. Sondern: Du wirst begleitet. Mit Struktur, Herz und professioneller Ruhe.
Das ist Teil einer guten Customer Experience und einem Service, der auf Erfahrung beruht.
2) Damit’s immer gut läuft
Ich habe früher gedacht, Prozesse seien etwas für grosse Firmen. Heute sehe ich das komplett anders. Prozesse sind das, was Kreativität schützt. Bei uns nehmen sie Druck aus dem System, verhindern Chaos kurz vor Abgabe und sorgen dafür, dass Qualität nicht vom Zufall abhängt.
Unser Ziel 2026 ist deshalb: Abläufe so aufzusetzen, dass sie ausnahmslos gut funktionieren. Von der Anfrage über die Offerte, Briefing, Produktion, Postproduktion bis zur Übergabe und Nachbetreuung.
Ganz klar, schlank und für alle nachvollziehbar. Damit du jederzeit weisst, wo wir stehen. Und damit jedes Teammitglied weiss, was als Nächstes dran ist.
Ich will, dass unsere Kunden uns als Partner erleben, der mitdenkt und vorausplant, statt erst dann reagiert, wenn es hektisch wird. Diese Verlässlichkeit ist für mich ein zentrales Element von gutem Kundenerlebnis.
3) Verkauf = zuhören, fragen, passgenau helfen
Viele Kreative (mich eingeschlossen) haben ein zwiespältiges Verhältnis zum Thema Verkauf. Man will nicht pushy wirken. Man möchte fair bleiben. Und gleichzeitig weiss man: Wenn wir nicht sauber herausfinden, was du wirklich brauchst, produzieren wir schnell am Ziel vorbei.
Darum investieren wir 2026 gezielt in unsere Verkaufsfähigkeiten – nicht im Sinn von Tricks, sondern als Kommunikations- und Beratungskompetenz. Aktiv zuhören. Präzise Fragen stellen. Nicht zu früh „die Lösung“ präsentieren, sondern zuerst deine Ziele verstehen, um unserem Anspruch an Kundenservice gerecht zu werden.
Fragen, die wir 2026 noch konsequenter stellen
- Was soll das Projekt bewirken?
- Wo wird das Material eingesetzt? Website, Ads, Social, Employer Branding?
- Was ist zeitkritisch – und was ist „nice to have“?
- Wo hakt’s intern: Abstimmung, Ressourcen, Klarheit, Mut?
Je besser wir fragen, desto besser wird unsere Lösung. Und desto eher entsteht dieses Gefühl, das ich mir für jede Zusammenarbeit wünsche: Wir ziehen am gleichen Strick.
4) Skills & KI: schneller werden, ohne Seele zu verlieren
Künstliche Intelligenz wird bei uns 2026 noch deutlich stärker integriert, weil ich überzeugt bin: Wenn wir KI richtig einsetzen, gewinnen wir etwas extrem Wertvolles zurück. Zeit. Fokus. Luft.
Und diese gewonnene Zeit soll nicht einfach in „noch mehr Output“ fliessen, sondern direkt ins Kundenerlebnis: mehr Vorbereitung, bessere Beratung, sauberere Kommunikation, schnellere Reaktionszeiten.
Wir nutzen LLMs wie ChatGPT (Large Language Models) als Sparring-Partner im Alltag. Nicht nur zum Texten oder Ideen sammeln, sondern als Denkpartner.
So setzen wir LLMs konkret ein
- Angebots- und Offertenstruktur
- Briefing-Fragen und Checklisten
- Projektplanung
- Kommunikationsentwürfe (z. B. Follow-ups, Übergabe-Mails)
- „Welche Frage sollten wir als Nächstes stellen?“
Ich mag daran besonders: Es geht nicht nur um Infos, sondern um den nächsten Schritt. Um bessere Fragen. Um Perspektiven, die du im Stress gern übersiehst.
Gleichzeitig werden wir generative Tools wie VEO, NanoBanana und ähnliche Entwicklungen gezielter in Produktionen einsetzen – dort, wo sie Sinn machen: für Konzeptexperimente, Previsualisierung, Varianten oder kreative Elemente, die früher aus Budgetgründen gar nicht möglich waren. So wird unsere Videoproduktion vielseitiger, kosteneffizienter und kreativer – ohne dass wir das Handwerk und Individualität verlieren.
Denn das bleibt der Kern: Licht, Timing, Blick fürs Detail, echte Emotion. KI ist für mich Verstärker, nicht Ersatz.
Hier liest du noch mehr dazu, wo KI in der Fotografie unterstützen kann und menschliche Begegnungen zentral sind.
5) Was ist wirklich wichtig?
Ein Punkt, den ich persönlich sehr ernst nehme: Priorisierung. Nicht alles, was laut ist, ist wichtig. Nicht alles, was dringend wirkt, bringt uns und unsere Kunden wirklich weiter.
Unsere Prioritätsfragen für 2026
- Was ist wirklich wichtig für Wirkung und Ergebnis?
- Was ist zeitkritisch?
- Was kann später gemacht werden, ohne dass es Qualität kostet?
Das ist zentral, damit unsere beiden Hauptbereiche optimal laufen: starke Foto- und Filmproduktionen und gleichzeitig Beratung, die dir wirklich hilft.
Gerade in einem Alltag zwischen Drehs, Editing, Kundenfeedback und interner Organisation ist Priorisieren eine echte Fähigkeit. Aber sie zahlt sich direkt in unseren Produkten und unserem Arbeitsalltag aus: Qualität, Geschwindigkeit und Ruhe ist die Folge.
6) Klare Rollen im Team
Damit all das nicht nur auf meinem Notizblock lebt, haben wir die Aufgabenverteilung im Team klar festgelegt: von der Geschäftsführung über Stellvertretung, Marketing und Fulfillment bis hin zum Backoffice. Jede Person kennt ihre Kernbereiche und Kompetenzen.
Das gibt Stabilität. Und es macht uns schneller, weil weniger „zwischen Stühlen“ landet. Wenn Zuständigkeiten klar sind, entstehen weniger Missverständnisse – und mehr Raum für das, was wir wirklich gut können: kreativ denken, sauber umsetzen und dich professionell begleiten. Das, was ein gutes Kundenerlebnis und ein guter Kundenservice eben ausmacht.
Warum ich das schreibe – und warum es mir wichtig ist
Wenn ich auf 2026 schaue, sehe ich nicht nur Ziele. Ich sehe eine Entscheidung: Wir wollen näher ran. An dich. An echte Bedürfnisse. An Wirkung, die im Alltag spürbar ist. Und gleichzeitig wollen wir stabiler werden – in Prozessen, Kommunikation und Zusammenarbeit.
Ich starte dieses Jahr mit Respekt vor der Arbeit, die vor uns liegt. Aber auch mit echter Vorfreude. Weil ich spüre: Das ist nicht nur Optimierung. Das ist Wachstum.
Wenn du 2026 mit uns zusammenarbeitest – im Fotostudio oder im Videostudio, hier in Winterthur oder bei dir vor Ort – dann sollst du vor allem eines merken: Du bist nicht einfach ein Auftrag. Du bist ein Mensch mit einem Ziel. Und ich (und wir als Team) sind da, um dir zu helfen, dieses Ziel klar zu sehen und richtig stark umzusetzen.
Und ja: Als Fotograf ist mein Anspruch nicht nur, dass es „gut aussieht“. Sondern dass es für dich funktioniert. Genau das ist unser Fokus 2026 mit viel Herz, klaren Prozessen und einem Kundenerlebnis, das du wirklich spürst.
let’s go!