Corporate Videoproduktion: Tipps für authentische und erfolgreiche Inhalte

Authentisch ist 2026 nicht einfach ein Buzzword: es ist der schnellste Weg zu Vertrauen. Und Vertrauen ist die Währung, mit der Du Klicks, Anfragen und langfristig Kundschaft kaufst: ohne sie direkt zu “kaufen”. Gleichzeitig ist da ein Problem: Überall taucht generischer AI-Content auf, der nach “Marketing-Abteilung um 23:48 Uhr” riecht. Genau deshalb gewinnen Videos, die echt wirken: Menschen, Ecken, Kanten, Alltag.

Was 2026 am besten wirkt

1) “Creator-Style” statt Werbespot-Vibes

Kurz gesagt: weniger Hochglanz, mehr Nähe. Handylook darf sein, solange Ton und Licht nicht komplett abstürzen. Creator-Style funktioniert, weil es sich authentischer anfühlt: nicht wie Werbung.

Mini-Formel: Realistische Szene + klare Aussage + kleines Detail, das hängen bleibt.

2) Kurz, vertikal, mit Untertiteln: ja, auch im B2B

Die meisten schauen mobil. Vertikal (9:16) senkt die Hürde, und Untertitel sind Pflicht, weil viele ohne Ton konsumieren. Und: Der Einstieg muss in den ersten Sekunden sitzen, sonst bist Du weggewischt.

Praktischer Trick: Schreib Dir vor dem Dreh exakt den ersten Satz auf. Das ist Dein “Scroll-Stopper”.

3) Employee Generated Content: Deine besten “Influencer” sitzen schon im Büro

Mitarbeitende sind glaubwürdiger als jede Stock-Video-Ästhetik. 2026 wird Employee-Content noch wichtiger, weil er “anti-generisch” ist.

So machst Du’s easy:

  • 3 Freiwillige starten: nicht die ganze Firma stressen
  • 1 Format pro Person: z.B. “1 Minute aus dem Alltag”
  • 1 Drehtag/Monat: daraus 12–20 Clips schneiden

4) Behind-the-Scenes schlägt “Wir sind die Besten”

Zeig den Prozess: Vorbereitung, Fehler, Lachen, Diskussionen, ein “Heute klappt’s nicht”-Moment. Das wirkt menschlich und macht Kompetenz sichtbar: ohne dass Du sie plakatieren musst.

Beispiele, die fast immer funktionieren:

  • So entsteht bei uns ein Projekt in 5 Schritten
  • 3 Dinge, die wir heute anders machen würden
  • Was Kund:innen oft falsch einschätzen: und wie wir’s lösen

5) Serien statt Einzel-Videos: weil Wiedererkennung gewinnt

Ein virales Video ist Lotto. Eine Serie ist Strategie. Gib dem Format einen Namen, ein fixes Intro: 2–3 Sekunden, und eine klare Struktur.

Serienideen für Firmen:

  • Mythos vs. Realität: 1 Mythos pro Clip
  • Frage der Woche: aus Sales: oder Support-Fragen
  • Tool-Tipp: 1 Tool, 1 Nutzen, 1 Beispiel

6) AI als Assistenz: nicht als Ersatz

AI kann 2026 brutal helfen: Ideen, Skriptvarianten, Schnitt-Assistenz, Untertitel. Aber: Wenn das Ergebnis nach AI klingt, killt es Vertrauen.

Goldregel: AI macht schneller. Du machst echter.

7) Distribution ist Teil der Produktion: sonst verpufft alles

Plane schon vor dem Dreh, wo das Video laufen soll:

  • LinkedIn: kurz, klar, schnell zur Aussage
  • Instagram,TikTok, Shorts: Hook sofort, Tempo höher, vertikal
  • Website: mehr Kontext, etwas ruhiger, klare CTA

Ein Workflow, der in der Praxis funktioniert

1) Thema aus echten Fragen ziehen

Sales, Support, Recruiting: Was wird ständig gefragt? Das sind Deine Video-Themen.

2) Skript light statt Roman

Struktur deines Videos:

Hook, Problem, Lösung, Beispiel, CTA. Mehr brauchst Du nicht.

3) Dreh: 1 Setup, mehrere Clips

Gleiches Licht, gleicher Hintergrund: 5–10 Mini-Themen nacheinander. Effizient und konsistent.

4) Schnitt: erst Tempo, dann Schönheit

Zuerst kürzen, Pausen eliminieren, Mehrwert verdichten. Danach der Feinschliff mit Sound, Farben, Texteinblendungen.

5) A/B-Hooks testen

Gleicher Clip mit zwei unterschiedlichen Einstiegen erstellen. Du lernst extrem schnell, was Deine Zielgruppe schauen will.

Checkliste: Authentische Corporate-Videos in 2026

  • Ziel klar: Was soll passieren? (Anfrage, Bewerbung, Vertrauen, Erklärung)
  • Eine Botschaft pro Video: nicht fünf auf einmal
  • Hook in 1–2 Sätzen: vorbereitet
  • Vertikal mitgedacht: 9:16 + sichere Bildkomposition
  • Untertitel fix eingeplant
  • Ton ist sauber: lieber simples Bild + guter Ton als umgekehrt
  • B-Roll gedreht: Alltag, Hände, Details, Orte
  • Echte Leute zeigen: Mitarbeitende, Kund:innen, Prozess
  • Serien-Format definiert: Name, Struktur, Wiedererkennung
  • Distribution geplant: LinkedIn: IG: TikTok: Website + Posting-Text
  • CTA klar: kommentieren, DM, Termin, Link
  • Messpunkt festgelegt: Retention, Klicks, Leads, Bewerbungen

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Willst Du 2026 Videos, die nach deiner Dir, deiner Firma und deiner Mission klingen und die gleichzeitig Anfragen bringen? Dann lass uns kurz schauen, was bei Dir am meisten Sinn macht: Format, Message, Drehplan: und wie wir daraus eine Serie bauen, die wirklich läuft.

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Mini-Glossar: 10 Begriffe, die Du kennen solltest

1) Hook

Der Einstieg, der den Zuschauer neugierig macht: Die ersten 1–3 Sekunden sind entscheidend.

2) CTA (Call to Action)

Klare Handlungsaufforderung: “Meld Dich”, “Schreib uns”, “Jetzt anschauen”.

3) B-Roll

Zusätzliche Videoclips: Details, Umgebung, bei der Arbeit etc.

Ziel: Kontext schaffen, Story zeigen und die Schnitte kaschieren.

4) A-Roll

Hauptaufnahme: meist die Person, die spricht.

5) UGC (User Generated Content)

Content, der wie von Nutzer:innen: oder Creators wirkt: oft roh, nahbar.

6) Employee Generated Content

Inhalte von Mitarbeitenden: sehr glaubwürdig im Employer Branding.

7) Retention

Wie lange Leute dranbleiben: Drop-off zeigt, wo sie aussteigen aus dem Video.

8) Color Grading

Farblook Bearbeitung im Schnitt: macht das Video konsistent und hochwertiger.

9) Sound Design

Ton-Feinschliff: Lautstärke, Raumklang, kleine Sounds, Musik: wirkt sofort “pro”.

10) Format 9:16 (Vertical Video)

Hochformat für mobile Geräte: Kurz-Form: heute Standard für die meisten Plattformen.